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Parodontologie

Behandlung von Zahnfleischentzündungen - die Grundlage dafür, dass Zähne lange halten.

Ein Zahn ist nur so stabil wie das Gewebe, das ihn hält. Entzündet sich der Zahnhalteapparat, zieht sich der Knochen zurück - der Zahn verliert seine Verankerung, auch wenn er selbst vollkommen gesund ist. Deshalb steht die Parodontologie bei uns am Anfang, nicht am Rand: Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Füllungen, Kronen und Implantate langfristig halten.

Warum es oft spät bemerkt wird

Eine Parodontitis tut in der Regel nicht weh. Erste Anzeichen sind Zahnfleischbluten beim Putzen, gerötetes oder zurückgehendes Zahnfleisch, empfindliche Zahnhälse oder Mundgeruch. Weil Schmerzen fehlen, wird sie häufig erst spät bemerkt - dann ist Knochen bereits verloren gegangen, der sich nicht von selbst zurückbildet.

Wie wir vorgehen

Am Anfang steht eine Untersuchung, bei der wir die Tiefe der Zahnfleischtaschen an jedem Zahn messen und festhalten. Daraus ergibt sich, wie ausgeprägt die Erkrankung ist.

Die Behandlung selbst reinigt die Wurzeloberflächen unterhalb des Zahnfleischsaums von harten und weichen Belägen. Wir arbeiten dabei mit schonenden Ultraschallinstrumenten, die auch an schwer zugänglichen Stellen arbeiten können.

Die Nachsorge entscheidet

Eine Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Nach der Behandlung folgt deshalb eine regelmäßige Nachsorge in festen Abständen, bei der der Zustand kontrolliert und die Reinigung aufgefrischt wird. Dieser Teil entscheidet darüber, ob das Ergebnis Bestand hat.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Parodontitisbehandlung nach einem festgelegten Ablauf. Was in Ihrem Fall dazugehört, besprechen wir vor Behandlungsbeginn.

Fragen zu dieser Behandlung?

Rufen Sie uns an. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Situation anzusehen, bevor über eine Behandlung entschieden wird.